Pharaoameise

Die Pharaoameise (Monomorium pharaonis) ist eine allesfressende Ameisenart. Sie wurde von Asien nach Europa eingeschleppt und ist ca. 2 mm groß. Da die Pharaoameise ein warmes Klima gewohnt ist, sucht sie ihre Behausung auch dementsprechend aus. Beliebt sind Küchen, Backstuben, Gewächshäuser, Krankenhäuser und Ähnliches. Dort lassen sie sich gerne an Warmwasserleitungen, Heizungsrohre, elektrische Geräte oder auch in Steckdosen nieder. Sie baut sogar Gänge in fremde Nester und raubt die Brut um sie anschließend zu fressen.

Vorsicht vor der Pharaoameise

Pharaoameisen zählen zu den bedeutendsten Hygieneschädlingen. Sie ist deshalb in mehreren Ländern meldepflichtig. Das liegt unter anderem daran, dass diese Ameise einen hohen Eiweißbedarf hat. Diesen stillt sie unter anderem in Fäkalien, Urin, Erbrochenem oder Wundsekreten. Da bieten sich natürlich Krankenhäuser als beliebter Neststandort geradezu an. Hier kriechen die kleinen Krabbeltiere unter den Gips oder die Verbände der Patienten, um an Eiweiß heranzukommen. Kein Wunder also, dass Pharaoameisen Krankheitserreger verbreiten.